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Willkommen bei der „Aktion Faire Telefonwerbung“

Telefonwerbung ist ein modernes Instrument, um Kunden über Angebote zeitnah und im Gespräch zu informieren. Sie ist ein Ärgernis, wenn sie nicht fair und freundlich ist, nicht entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und unangemessen durchgeführt wird.

Bei Telefonwerbung im B2B-Bereich gegenüber Geschäftsleuten, Gewerbetreibenden, Firmenkunden, Freiberuflern und Selbständigen gibt es einen Ermessensspielraum auch für nicht zuvor vereinbarte Werbeanrufe. Das macht auch Sinn, denn im Markt lebt man wechselseitig von solchen offen gehaltenen Werbewegen. Wo fair gehandelt wird, können Freiheitsräume erhalten und Überregulierungen vermieden werden.

Für Telefonwerbung gegenüber Privatkunden hat der Gesetzgeber gesetzliche Klarheit geschaffen, die es dem Einzelnen ermöglicht, unerwünschte Telefonwerbung abzustellen oder erst gar nicht damit befasst zu sein.

Bei Bestandskunden (Consumer):
Mit der Bedingung, eine "ausdrücklichen Einwilligung" zu einem Werbeanruf (§7, Abs. 2, Nr.2 neues UWG) einzuholen, endet die bisherige Regelung des "konkludenten Einverständnisses" aus bestehenden Geschäftsbeziehungen. Damit ist auch die Ansprache von Bestandskunden ohne "ausdrückliche Einwilligung" nicht mehr in rechtlich einwandfreier Form möglich und kann nach dem UWG mit einem Bußgeld bis zu 300.000 € belegt werden.

Bei sonstigen Privatpersonen (Consumer):
Kein Werbeanruf ohne vorherige ausdrückliche, beleghaft dokumentierte Einwilligung des Verbrauchers (Opt-in)! Ein Werbeanruf liegt vor, wenn der Angerufene zu einem Geschäftsabschluss bewegt werden
soll bei:

  • Absatz von Waren oder Dienstleistungen
  • Kundenrückgewinnung
  • Anbahnung eines geschäftlichen Kontakts oder Vorbereitung eines Geschäftsabschlusses (z.B. Vereinbarung eines Termins für erneuten Anruf)
  • Umfragen zu Meinungsforschungszwecken im Auftrag eines Unternehmens, wenn die Umfrage mittelbar der Absatzförderung dient (z.B. Abfrage von Verbrauchergewohnheiten zu konkretem Produkt des Unternehmens).

Eine ausdrückliche vorherige Einwilligung liegt vor, wenn sich aus der Erklärung des Angerufenen unmittelbar das Einverständnis mit dem bzw. einem späteren Anruf ergibt. Die Einwilligung in vorformulierter Erklärung ist zulässig, wenn dem Kunden ein vom Vertrag getrenntes Formular zur Unterschrift vorgelegt bzw. zur Verfügung gestellt wird und ihm die Wahl gelassen wird, ob er mit einer telefonischen Beratung oder Werbung durch den Nutzer einverstanden ist ("Opt-in"-Klausel). Diese Einwilligung muss ferner beschränkt sein auf Werbung durch den jeweiligen Nutzer.

Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig gegenüber einem Verbraucher ohne dessen ausdrückliche vorherige Einwilligung mit einem Telefonanruf wirbt. Unerlaubte Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 € sanktioniert werden.

Mit ihrer „Aktion Faire Telefonwerbung“ sorgt die Fairness-Stiftung mit den Partnern dieser Aktion dafür,
dass im B2B-Bereich

  • die Fairness bei Telefonwerbung gewahrt und verbessert wird,
  • unfaire Telefonwerbung durch Beschwerde und Stopp-Liste unterbunden wird,
  • verlässliche Information zu fairer Telefonwerbung verfügbar sind,
  • ein Signal zu Gunsten fairer Partner gegen die „schwarze Schafe“ gesetzt wird,
  • werbetreibende Unternehmen für faire Telefonwerbung Unterstützung bekommen;

dass im Privatkunden-Bereich

  • umfassende Informationen zur Telefonwerbung genutzt werden können,
  • faire Partner in der Telefonwerbung identifiziert werden,
  • außer der rechtlichen Klärung eine außergerichtliche Klärung unfairer Werbeanrufe möglich ist.
Gehen Sie je nach Ihrer Ausgangssituation auf Ihre spezifische Site, informieren Sie sich, nutzen Sie gegebenenfalls Beschwerdewege und unterstützen Sie die Aktion der Fairness-Stiftung und ihrer Aktionspartner: durch noch bessere Fairnessqualität der Telefonwerbung Fairness in der Wirtschaft fördern und so freiheitliche Räume für das Marktgeschehen erhalten.
B2B-Bereich Privatkunden
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